Kontaktadresse:

InternationaleSommer-

akademie für Theater

Postfach 196, A-8011 Graz

Tel.: ++43-(0) 699 -128 16 170

e-mail

Startseite
Angebot
Stundenplan
Aufführungen
Anmeldung
Organisation
Info für Teilnehmer
Theater im Bahnhof

Theater im Bahnhof vorbeischauen lohnt sich!

MUGNOG Puppentheater

Kennen Sie MUGNOG???

DAS

Puppen-

theater

Info Graz

CLOWNTHEATER

3. bis 23. August 2008

4 Stunden täglich, Preis: 400.- Euro


Hubertus Zorell

(Wien)

(Foto: Doris Liebl)

Schauspieler, Texter, Regisseur, Theaterpädagoge

In Arbeit: „Traumvater“ (Regie und Text für Pete Belcher), „Faust“ (Erzähltheater-Solo)

Neue Produktionen: „Drachenträume“ (Regie und Text für Verena Vondrak), „Die elf Söhne“ nach Franz Kafka (Regie für Pete Belcher), „Verhext und zugenäht“ (Regie für die Tanzcompagnie smafu), „Burning house – eine verratene Jugend“ - Tanztheater mit der Compagnie smafu,, Göttliche Kinder“ – Überlieferungen zu Geburt und Kindheit von Mohammed, Siddharta, Isaak und Jesus (Erzähltheater-Solo), „Blumen, nass von Blut: Das Nibelungenlied“ - Ein Mythos von großem Heldentum und großer Liebe und ein Stück über die Unmöglichkeit, beides zu vereinen. Regie: Norman Taylor (Erzähltheater-Solo).

Aus dem Repertoire: „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“  (Erzähltheater mit Pete Belcher, Regie: Nika Sommeregger), „Der schräge Vogel“ mit der Compagnie smafu (Regie: Elisabeth Orlowsky), „Im Auftrag des Herrn Direktor“ und „Hubertus-Hasenfuß- Apfelmus“  (Clowntheatersolos), „Der Duft des Weizens“ (Solostück von Zdenka Becker); „mistero buffo“ (Solostück von Dario Fo).

Andere Arbeiten: „Ilias oder der Zorn des Achill“, „legenda aurea“, „Weiter leben – eine Jugend“ - Koproduktionen mit Nika Sommeregger, Pete Belcher, Peter Ketturkat. „Aprikosenzeit“, „Das Mädchen im Espenbaum“, „Papageienjacke“ mit dem ISKRA-Theater. „Als das Weltbild einst verloren ging“ mit Christoph Bochdansky. „Weißt du, wo mein kleiner Junge ist?“ und „Max & Moritz Mayer“ mit Stephan Rabl. „Die Einen und die Andern“ Dramaturgie für die Compagnie Smafu. „Der Name der Rose“ – Sommertheater Melk. Regie: Alexander Hauer.

Regien: „Rapunzel“ mit Chr. Bochdansky, „flug-Zeug“ mit P. Belcher, „Charlotte Ringlotte“ und „Piccolino“ mit dem teatro piccolo, „Die Prinzessin mit der roten Nase“ mit Verena Vondrak, „Trommelklecks und Pinselstrich“ mit Verena Vondrak und Helga Hutter

Private Produktionen: Agnes, Oskar, Charlotte, Dario (4 prächtige Kinder).

Hubertus ist seit 1992(!) der clowneske Dozent an der Sommerakademie für Theater. Er kommt also schon zum 17. Mal!!!!


Von Kindern & Clowns

Clowns sind wie Kinder. Man muss sich sehr um sie kümmern. Man muss aufpassen, dass nichts passiert. Man muss schauen, dass es ihnen gut geht. Man muss sie umsorgen und pflegen – gelegentlich ein bisschen verwöhnen. Man muss sie lieben.

Ihnen selbst ist das natürlich nicht klar. Clowns halten sich für selbstständig und stark. Für großartig. Oft sogar für allmächtig. Sie sehen keinerlei Grund, dankbar zu sein.

Aber sonst kriegt man jede Menge von ihnen zurück. Authentizität und Frische und Originalität und Wärme und Spontaneität und Spaß. Und Poesie. Und Einblicke in sich selber.

Clowntheater 2007 (Foto: Doris Liebl)

Man darf halt einfach nicht das Falsche von ihnen erwarten. Zum Beispiel sind sie großartige Plänemacher, aber nicht unbedingt ebenso großartige Pläne-Verwirklicher. Mit jeder Art von Verzicht tun sie sich schwer. Oder mit Einteilung. Oder mit Verantwortung. Oder mit Verlässlichkeit. Man sollte sie also nicht als Buchhalter einsetzen. Auch sind sie äußerst ungeschickte Diplomaten. Absolut unfähige Lügner. (Daher übrigens auch ganz miserable Schauspieler, aber das bleibt unter uns.)

Richtig gut sind sie dagegen als Ringelspielfahrer. Oder als Philosophen. Oder als hochdekorierte Generäle. Als Meteorologen sind sie durchaus konkurrenzfähig. Als Puppenmütter unschlagbar. Tolle Räuber oder Gendarmen.

Und letztlich unterscheiden sie sich dann doch auch wieder von Kindern: zum Beispiel werden sie – selbst wenn sie sich sehr anstrengen – immer hoffnungslos schlechte Schüler bleiben. Völlig unsinnig, sie erziehen zu wollen. Clowns werden niemals erwachsen.....