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akademie für Theater

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BÜHNENBILD & KOSTÜM

3. bis 23. August 2008

6 tunden täglich, Preis: 595.- Euro


(Bei Bühnenbild gibt es einen großen Materialaufwand  - daher ein höherer Preis als bei den anderen 6-stündigen Inszenierungen bzw. Fächern!)


Alexander Maria

Schatzmann

(Salzburg)

Geboren 1964 in Schwarzach/Salzburg. Studium Bühnenbild und Kostümentwurf am Mozarteum Salzburg, Diplomabschluß mit einer Arbeit über „LULU“ von Alban Berg. Es folgen zahlreiche Bühnenbildassistenzen im deutschsprachigen Raum, Salzburg, Kiel, Braunschweig, München, Wuppertal, Düsseldorf, Wien.

Seit 1996 freier Bühnenbildner, Ausstattungen für Schauspielhaus Salzburg, Salzburger Landestheater, Thalia Theater Halle, Kleines Theater Salzburg, Literaturhaus Salzburg, Tiroler Landestheater (als Wirkungsstätte) und freie Gruppen. Leiter der Kreativwerkstätten im Striedlhof, Wagrain

Malerei als wichtiges Ausdrucksmittel ist gleichbedeutend mit der Gestaltung und Entwicklung von Raumlösungen. Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.

Nachdem Bühnenbild das Angebot der Sommerakademie sehr bereichert, haben wir Alexander schon zum vierten Mal eingeladen!


Die Lust am Gestalten

Der Kurs gibt Einblicke in die konzeptionelle Arbeit eines Bühnen- und Kostümbildners. Die KursteilnehmerInnen setzen mittels Skizzen, Entwürfen und Modellbau ihre persönlichen Ideen und Phantasien um. Die große Palette an theatralischen „Raumlösungen“ soll erforscht werden. Theater, als der Ort, wo alle bildenden Künste zusammenfinden: Malerei, Zeichnung, Architektur, Installation, Skulptur, Objektkunst, Kostüm und Mode und vieles mehr...

Ziele

· Einblicke in die Tätigkeit des Bühnen- und Kostümbildners

· Entdecken verschiedener Raumspannungen

· Der dramatisierte Raum als eigenständige

künstlerische Disziplin

· Erfahrungen mit Materialien

· Von der ersten Skizze bis zum Modell

· Vom barocken Bühnenbild bis zumn

zeitgenössischen Bühnenraum

· Einheit von Kostüm und Bühne

· Beim Figurinen zeichnen den Charakteren

nachspüren

Kursverlauf

Einblicke in die Tätigkeit des Bühnen- und Kostümbildners

Bühnenbild 2007 (Foto: Doris Liebl)

I. Anhand von  Begriffen entstehen raumbezogene Skizzen. Durch das Zusammenfügen der entstandenen Bilder zu einem „Bilderteppich“ werden einzelne Szenenabfolgen deutlich.

II. Die KursteilnehmerInnen bauen einen Modellkasten. Skizzen, Collagen, Malereien oder Materialsammlungen führen zu individuellen Storyboards. Diese Geschichten  sollen eine bühnengerechte Form im Modellkasten finden.

III. Proportionen im Raum werden deutlich. Die KursteilnehmerInnen haben die Gelegenheit ihre Phantasie  im Modellkasten weiter zu entwickeln.

V. Ein Theaterstück wird erarbeitet. Am Ende des Kurses soll ein schlüssiges Konzept mittels Modell, Zeichnungen, Skizzen, Storyboards, Kostümentwürfen und Modellfotografie vorliegen. Welches Werk bearbeitet werden  soll, wird den TeilnehmerInnen vor Beginn des Kurses  bekanntgegeben

Figurinen 2007 (Foto: Doris Liebl)

V. Kostümentwurf: Charaktere der Handlung werden im Kostümentwurf plastisch. Neben der klassischen Figurine (gezeichnet, aquarelliert, oder in Pastell) bieten sich auch Materialsammlungen und Collagen an. Die Darstellung ist neben ihrer künstlerischen Qualität immer auch Unterlage und Kommunikationsmittel.